Rettungsdienst

Hier finden Sie Informationen über die Rettungsdienststrukturen in unserem Landkreis.

 

Besonders in den Gebirgslagen stellt die Organisation eines effizienten Rettungsdienstes eine Herausforderung dar, da auch hier ein schnelles Eintreffen der Rettungsmittel im Einsatzfall unumgänglich ist.

Organisation

Der Landkreis ist in fünf verschiedene Rettungsdienstbereiche aufgeteilt. Die Grenzen der einzelnen Bereiche sind im Wesentlichen noch auf die Grenzen der ehemaligen Landkreise zurückzuführen.

  • Zuständig für den Altkreis Torfenstein ist die Gliederung Torfenstein des Malteser-Hilfsdiensts (MHD Rettungsdienst Torfenstein gGmbH).
  • Den Rettungsdienst in Ferrenwalde und den umliegenden Gemeinden übernimmt der Kreisverband Ferrenwalde des Deutschen Roten Kreuzes (DRK Rettungsdienst Ferrenwalde gGmbH)
  • In Tobingen und den umliegenden Kommunen stellen hauptamtlich Beschäftigte der Freiwilligen Feuerwehr (FFW) den Rettungsdienst sicher. Der Betrieb einer Außenstelle wurde auf den ASB OV Tobingen übertragen.
  • Für das Stadtgebiet Dohnsberg und die Gemeinden nördlich davon liegt die Zuständigkeit beim Arbeiter-Samariter-Bund Ortsverband Dohnsberg/Torfenstein (ASB Rettungsdienst und Katastrophenschutz Dohnsberg gGmbH) .
  • Für die Gemeinden südlich von Dohnsberg ist der Kreisverband Dohnsberger Land der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH Rettungsdienst Dohnsberger Land gGmbH) zuständig.
Aufteilung der Zuständigkeit im Rettungsdienst an Hilfsorganisationen (JUH, MHD, ASB, DRK) und Feuerwehr (FW)
Organisation des Rettungsdienstes im Landkreis Dohnsberger Land

Die zugeordneten Versorgungsgebiete sind jedoch keine starren Grenzen sondern dienen lediglich der Planung. Bei Notfällen wird immer das nächstgelegene, freie Rettungsmittel zum Einsatz disponiert!


Der Landkreis als Träger des Rettungsdienstes legt reguläre Vorhaltefristen und Kapazitäten fest. Neben der vorzuhaltenden Zahl an Rettungswagen, Mehrzweckfahrzeugen, Krankentransportwagen, Notarzteinsatzfahrzeugen (sowie ggf. Spezialfahrzeugen) werden auch deren Vorhaltezeiten festgelegt. Diese Zeiten können aus gegebenem Anlass erweitert werden. 

 

In jedem Rettungsdienstbereich sind für Standzeiten aufgrund von Ausfall, Wartung oder Desinfektion Reservefahrzeuge vorzuhalten. Hierfür werden i.d.R. dienstältere, buchhalterisch bereits abgeschriebene Fahrzeuge eingesetzt.

 

Für die Vorhaltung an Krankentransportwagen ist festgelegt, dass je Rettungsdienstbereich mind. vier der vorgehaltenen Fahrzeuge (inkl. Reserve) die Norm des KTW Typ B (Notfall-KTW) erfüllen. Im Katastrophenschutz-Fall oder bei einem Massenfall an Verletzten (MANV) sollen so bereits aus der Regelvorhaltung des Rettungsdienstes schnell Transportkapazitäten gewonnen werden können. Die Entscheidung, ob im Großschadensfall ein Transport ersatzweise auch im Notfall-KTW statt im RTW erfolgen kann, ist einzelfallabhängig vom Organisatorischen Leiter Rettungsdienst in Abstimmung mit dem Leitenden Notarzt zu treffen.

Verteilung von Rettungswachen und Außenstellen des Rettungsdienstes im Landkreis Dohnsberger Land
Rettungswachen im Landkreis

Bei Bedarf können Einsatzmittel auch zur Hilfeleistung in Nachbarlandkreisen - und umgekehrt - eingesetzt werden. Zur Abdeckung von Einsätzen mit einer Massenanzahl an verletzten (MANV) stehen zudem an mittlerweile 10 Standorten "Schnelleinsatzgruppen Rettungsdienst" (SEG RD) zur Verfügung.

Standorte von SEG-Rettungsdienst Einheiten
Standorte von SEG-Rettungsdienst Einheiten

Übungen

Gemeinsam mit der Feuerwehr und den Schnelleinsatzgrupen finden regelmäßig auch Übungen statt, um die Einsatzkräfte auf eine Vielzahl möglicher Einsatzszenarien vorzubereiten. Hierbei werden nicht nur Großschadenslagen erprobt.

Von der Straße abgekommenes Fahrzeug bei einer realitätsnahen Einsatzübung - Szenario vor dem Eintreffen der Rettungskräfte
Von der Straße abgekommenes Fahrzeug bei einer realitätsnahen Einsatzübung - Szenario vor dem Eintreffen der Rettungskräfte

Für die freundliche Unterstützung bei der Umsetzung bedanken wir uns recht herzlich bei: